Schuldenpräventionsprojekt für Kinder und Jugendliche in Förderschulen

Ziele des Schuldenpräventionsprojekts für Kinder und Jugendliche

Durch unsere Schuldnerberatungsstelle sind uns die vielfältigen Gefahren der Überschuldung bewusst. Um Schulden möglichst frühzeitig zu vermeiden, setzen wir uns für Schuldenprävention für junge Menschen ein. Im Rahmen unserer Beratungsarbeit haben wir dabei seit 2011 ein Schuldenpräventionsprojekt für Kinder und Jugendliche entwickelt. Unser Ziel ist es, die Gefahren der Verschuldung bei Schülern, speziell in Förderschulen in und um München, gezielt anzugehen. In leicht verständlicher Form und mit Hilfe von Comics soll die Aufmerksamkeit für die Gefahr der Überschuldung gewonnen werden.

Unser Schuldenpräventionsprojekt zielt auf die Vermittlung einer grundlegenden Finanzkompetenz sowie auf die individuelle Stärkung im Umgang mit Verträgen und Geld ab. Insbesondere geht es uns um:

  • den Aufbau und die Stärkung von Planungs- und Handlungskompetenz
  • die Förderung und Stärkung der Eigenverantwortlichkeit
  • die Sensibilisierung für die Risiken und Problematik der Verschuldung/Überschuldung
  • die präventive Vermeidung von Überschuldung

Jugendschulden-Coach Melina Welscher im Einsatz – Schuldenpräventionsprojekt für Kinder und Jugendliche

Schuldenpräventionsprojekt für Kinder und Jugendliche – Unser Unterricht

Wir haben vor allem Schüler und Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Blick. Daher vermitteln wir in niederschwellig angelegten Modulen, in denen wir uns inhaltlich stark an den Alltagserfahrungen und der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientieren. Zudem passen wir uns stets dem jeweiligen Leistungsstand an. Spielerisch und kreativ, in leichter und verständlicher Sprache und an Hand vieler Fallbeispiele aus der Praxis. So sorgen wir dafür, dass möglichst viel „hängen bleibt“. Dazu soll auch die Aufteilung der insgesamt vier Unterrichts­stunden auf zwei Doppelstunden an zwei zeitnah aneinander folgenden Terminen beitragen.

Verträge und Straftaten sind unsere inhaltlichen Ausgangspunkte für weitere Themen wie Internet, Haushaltsführung oder Budgetplanung. Bei den Verträgen ist das Smartphone der Schwerpunkt, da ist für die Jugendlichen ein wichtiges Kommunikationsmedium, das sich leider häufig zur Schuldenfalle entwickelt, ist. Mit Beispielen aus der Praxis zeigen wir daher, was passieren kann, wenn ein Handy-Vertrag nicht mehr gezahlt wird.

Unsere Motivation ist es aber auch, diesen Jugendlichen ein Grundgerüst an Werten und Wissen für ihren weiteren Lern-, Ausbildungs- oder Berufsweg an die Hand zu geben. Wir machen ihnen aber auch Mut und zeigen ihnen Hilfemöglichkeiten bei Problemen auf.

Großes Interesse an unserem Schuldenpräventionsprojekt

Alleine im Schuljahr 2017/2018 konnten wir beinahe 60 Veranstaltungen unseres Schuldenpräventionsprojekts durchführen. Das große Interesse zeigt uns die Aktualität und die Brisanz unserer Themen: Wir freuen uns sehr über die stetig wachsende Nachfrage der Schulen und die zahlreichen positiven Rückmeldungen.

Jugendschulden-Coach Melina Welscher erklärt das Schuldenpräventionsprojekt:

Zu unserer Projektseite geht es hier.

Wir benötigen Ihre Unterstützung

Unser Schuldenpräventionsprojekt finanziert sich durch die Unterstützung der Landeshauptstadt München (Schulen im Münchner Stadtgebiet) und der Robert-Vogel-Stiftung (Schulen im Münchner Umland) sowie durch Spenden. Wenn Ihnen Schuldenprävention für Kinder und Jugendliche wichtig ist und sie unser Projekt hilfreich finden, freuen wir uns sehr über Ihre Unterstützung. Jede Spende hilft!